Einzeltherapie

Durch den Gestaltungs-und Malprozess wird ein Thema im Bild oder in der Figur erkennbar, symbolisiert. Es ist eine aktive Tätigkeit. Dies ermöglicht eine bewusste Handlung und regt die Selbstbestimmung und die Selbstheilungskräfte im Menschen an. Malen, Stimm- und Körperarbeit, Gestalten, Bewegung, Texte schreiben und das Gespräch als Reflektion, unterstützen die persönliche Ausdruckskraft, um mit dem Thema in Beziehung zu treten.
Das Gemalte oder Gestaltete legt Botschaften offen, die unter anderem aus der Erinnerung, aus der subjektiven Wahrnehmung, aus der Phantasie- und/oder aus der Gefühlswelt kommen und Zugang zu unbewussten Persönlichkeitsanteilen verschaffen. Durch die Erfahrung im Umgang mit Bildern zeigen sich in der Gestaltungs- und Maltherapie oft Sichtweisen und Lösungswege die sich überraschend, direkt und praktisch in den Alltag integrieren lassen.

Die Gestaltungs- und Maltherapie empfiehlt sich als eigenständige Begleitung zur Lösungsfindung bei einem Thema oder begleitend zu anderen Behandlungsformen in aktuell schwierigen Lebensphasen. Sie dient der Gesunderhaltung, zur Aufarbeitung und Bearbeitung von prägenden und belastenden Ereignissen und unterstützt bei Neuorientierung und Klärungsfragen.

Die Therapiesitzung gliedert sich in drei Teile:

  • Einführung in den Malprozess mittels Gespräch, Bewegung, Bilderreise, Entspannung usw.
  • Eigentliche Gestaltungs- und Malphase.
  • Bildbetrachtung, Reflektion, Bezug zum Alltag erstellen, weiteres Vorgehen besprechen usw.